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Es werden Posts vom Oktober, 2013 angezeigt.

All you need is love...and a cat.

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Ich frage mich, wann und ob wieder das Gefühl haben werde, zu Hause zu sein. In dieser Stadt, in meinen 4 Wänden, aber vorallem in mir. Ich sehne mich stets nach Geborgenheit, will sie mir schaffen, durch Wärme, Licht, Gerüche, durch kleine Dinge, die mir viel bedeuten, durch Sachen, die ich gerne mache: ein Buch, eine Tasse Tee, eine schnurrende Katze auf meinem Schoß und mein flauschiger Bademantel. Doch sitze ich dann so da (leider ohne das schnurrende Tier), kann ich mich nicht darauf konzentrieren zu entspannen. In meiner Vorstellung war es gemütlich und verleiht Sicherheit. In Wirklichkeit bin ich zu zerwühlt um runter zu kommen. Ich muss immer was tun, habe im Hinterkopf, was ich noch erledigen muss und fühle mich gleichzeitig schnell überfordert. Ich finde die Balance nicht, ich renne los, stolper und schwanke und bleibe stecken. Ich weiß wie, aber ich kann nicht. Ich weiß, ich muss es endlich mal schaffen mir diese Momente wieder einzubauen und das nicht nur hin und wieder s…

wie Holz und Blech.

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Was sagst du dazu, jetzt einfach aufzuhören. Weil wir uns mehr und mehr zerstören. Dieser Song, immer und immer wieder, zwei, drei, zehnmal am Tag. Dann immer weniger, manchmal. Und wenn man ihn dann plötzlich wieder hört ist es sofort wieder da, das dumpfe Gefühl, die Bilder, die Momente, die einen immernoch nicht los lassen wollen, nicht so ganz.

Wir sind schwarz und weiß, wir schreien Ja und Nein und können so nicht sein.Es ist richtig, es ist gut, weiß der Kopf, glaubt das Herz, spürt der Bauch. Aber das Lied verschwindet nicht und es gibt so vieles was zurück bleibt. Doch ich lass mich nicht gehen, ich lasse mich treiben, was besseres fällt mir nicht ein.
Unzertrennlich, unverhofft, umgedreht und verloren. Meinem neuen Ego fehlt Grund und Boden. Keine Rettung außer dieser, die einzige Methode: Verdrängen und vergessen. Gesagt, getan, gelogen. Leere und Betäubung, dann Verzweiflung und Wut im Wechsel. Irgendwann dann nichts mehr. Überall blaue Flecke. Kein Glanz mehr in den Haaren…

feelin' blind and realize, all I was searchin' for was me.

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Ein bisschen fühlt es sich so an, als wäre ich plötzlich einfach von einer unsichtbaren Riesenhand geschnappt und von meinem alten in eine völlig anderes, neues Leben gesetzt worden. Neue Stadt, neue Aufgaben, neue Menschen, neue Emotionen. Ganz klar, so ist das immer und das Gefühl sollte für mich auch nicht ganz neu sein und hat mir auch nie sehr große Angst gemacht. Ich liebe Veränderung, ich kann mich überall zu Hause fühlen, wenn ich mir nur ein kleines Nest gebaut habe, in das ich mich immer wieder mal von der Welt zurück ziehen kann. Aber dieses Mal ist es irgendwie anders. Vielleicht weil ich glaube, der Tausch war auf voller Linie richtig. Stadt, Studium, Herz. Es ist das, was ich gebraucht habe, auch wenn es eigentlich zu früh ist, sich damit sicher zu sein. 
Ich will hier sein, will alles geben und will mich anschließend fallen lassen. Ich will mich anstrengen und neue Dinge in meinem Leben finden, auf die es sich zu fokusieren lohnt, mehr Kopfmensch ohne weniger Herzmensc…