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"Das alles soll kein Sofa, sondern ein Sprungbrett sein"

- 14.12.2010 -  "Wenn irgendwas davon in einigen Jahren noch von Bedeutung ist, ja dann sollte ich jetzt wirklich traurig sein, nur dann."
Als hätte ich es gewusst. Was, wenn es sich in weiteren "ein paar Jahren" immernoch so anfühlt? Was, wenn es nie aufhört, mir ein Messer in den Bauch zu rammen? Was, wenn ich es einfach verpasst habe, festzuhalten und nun jeder Weg verloren ist? Alles, was mir gerade bleibt, ist dieses Buch. Weil ich eben doch immernoch an Wunder glaube, an Sternschnuppennächte und verlorene Wimpern, bei denen ich mir immer nur eins gewünscht habe.
Und wo bin ich gerade? Ist es das? Bin ich endlich an dem Punkt angelangt, den man mir immer wieder nahe gelegt hat? Ist es die "Frei sein" - Karte, die ich so lange gesucht und gleichzeitig vor mir selbst versteckt habe? Ist das stetige Gefühl in mir Stärke oder Schwäche? Möchte ich nur weg rennen, weil ich Angst habe, mich nochmal fallen zu lassen oder ist es wirkliche innere Überzeugun…

Wenn man die Augen zu macht, klingt der Regen wie Applaus

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Ich suche deine Augen, doch dein Blick weicht meinem aus. Du beisst dir auf die Lippen, es fällt dir gar nicht auf. Und mit einem Kratzen auf der Stimme, ganz langsam packst du aus. Was soll ich davon halten? Ich weiß es nicht genau. Es waren große Stücke, jetzt bleibt nur Schutt und Staub.  Irgendwann versteht man vielleicht, wozu das Ganze. Irgendwann sieht man Sinn in jeder Träne, in jedem geschluchzten "ich vermisse dich". Und warscheinlich geht es einem dann gut, oder man fühlt gar nichts mehr. Hat sich ausgefühlt, ausgeleert, ausgepresst wie einen nassen Schwamm. Sehnsüchtig wartend auf den Regen, der einen wieder auffüllt, den man aufsaugt, den man braucht, wie die Luft zum atmen.